Wohnen

Vielfältiges Wohnungsangebot

Insgesamt entstehen in den Neubauten in zwei Bauetappen (Baustart 2019 und 2024) rund 370 attraktive Wohnungen, im umgenutzten Spitalgebäude rund 130. Vorgesehen ist ein breiter Mix an Wohnungsgrössen und Wohnformen, mit einem besonderen Augenmerk auf familien- und altersgerechtem Wohnraum, also gemeinnütziger Wohnraum für verschiedene Generationen und Bedürfnisse. Er beinhaltet Alterswohnen mit Service, Studios für Wohnen und Arbeiten, Single- und Paarwohnungen, familienfreundliche Grosswohnungen bis hin zur innovativen Clusterwohnung und zum Nestwohnen. Ebenfalls gibt es zumietbare Gäste- und Jokerzimmer. Ein gemeinschaftlich orientiertes, öffentliches Raumangebot ergänzt die Möglichkeiten des privaten Wohnraums und fördert den sozialen Austausch.

wohnen&mehr wird Wohnungen ausschliesslich an Genossenschaftsmitglieder vermieten - so sehen es die Statuten von wohnen&mehr vor. Wie Sie bei uns Mitglied werden und warum es sich lohnt, erfahren Sie hier.

Für die Bau- und Wohngenossenschaft Lebenswerte Nachbarschaft LeNa ist ein eigenes Gebäude auf dem Areal vorgesehen. In diesem plant LeNa nach den Prinzipien von Neustart Schweiz ein innovatives Wohnmodell mit einem hohen Anteil an Gemeinschaftsnutzungen.

Für das CoHousing-Konzept des Vereins Wohnen+ Basel, das im umgenutzten Spitalgebäude auf dem Westfeld umgesetzt werden soll, vermietet wohnen&mehr dem Verein rund 20 Wohnungen. Umgesetzt werden im Rahmen des Konzepts unter anderem die gegenseitige Unterstützung und der sparsame Ressourcenverbrauch. Als aktive Hausgemeinschaft will sich Wohnen+ auch im ganzen Haus und auf dem Westfeld engagieren.

Auch dem Bürgerspital Basel werden 17 Clusterwohnungen im umgenutzten Spitalgebäude vermietet. Das Bürgerspital setzt darin das neuartige Konzept des Wohnens mit Service um. Es handelt sich dabei um ein Angebot des Bürgerspitals Basel, das älteren Menschen die Möglichkeit bietet, selbstbestimmt und unabhängig zu wohnen.

Wohnung im umgenutzten Spitalgebäude

Häufig gestellte Fragen

Kann ich mich bereits heute für eine bestimmte Wohnung anmelden?
Nein, das ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich. Der Vermietungsprozess startet ungefähr im Sommer 2021 und wird offiziell angekündigt. Werden Sie Mitglied, so gehören Sie zu den ersten, die vom Mietstart erfahren werden.

Kann ich mir mit einer Mitgliedschaft eine Wohnung sichern?
Die Mitglieder von wohnen&mehr gehören zu den ersten, die von neuen Entwicklungen erfahren, so auch vom Vermietungsstart. Dennoch lässt sich aus einer Mitgliedschaft kein Recht auf eine Wohnungsmiete ableiten. Das übergeordnete Ziel ist eine gute Durchmischung der Bewohnerschaft auf dem Westfeld.

Wie hoch liegen die Mietzinse?
Aktuelle Aussagen über die Mietzinse basieren auf einer groben Schätzung, die mit der weiteren Planung verfeinert wird. Ziel ist, dass beispielsweise eine kleine 4-Zimmer-Wohnung ab rund CHF 2'000 vermietet werden kann. Der endgültige Mietzins hängt jedoch von vielen Faktoren ab, die sich im Laufe der kommenden Planungsphase klären. Detailliertere Angaben zu Mietzinsen, auch für unterschiedliche Wohnungsgrössen, folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Sind die Wohnungen auch für wirtschaftlich benachteiligte Menschen bezahlbar?
wohnen&mehr ergreift verschiedene Massnahmen zugunsten bezahlbarer Mietzinsen. Eine bestimmte Anzahl kostenreduzierter Wohnungen auf dem Areal und effiziente Wohnungsgrundrisse sind wichtige Hebel. Zudem wird ein Solidaritätsfonds geschaffen, der Menschen in wirtschaftlich schwierigen Situationen unterstützen kann. Die Bedingungen werden beim Start der Erstvermietung bekannt gegeben.

Weshalb sind die Mietzinse bei Genossenschaften günstiger als bei anderen Anbietern?
Der Zweck einer gemeinnützigen Baugenossenschaft liegt unter anderem darin, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anbietern erfolgt bei Genossenschaften kein Abfluss von Gewinnen an private Investoren. Allfällige Überschüsse fliessen in die Genossenschaft und verbleiben dort als Reserven für Sanierungen und Erneuerungsbauten. Mietzinse werden so berechnet, dass «nur» die anfallenden Kosten gedeckt werden (Prinzip der Kostenmiete). Die neusten Daten des Bundesamts für Wohnungswesen BWO zeigen, dass in Städten die Mietzinse bei herkömmlichen Mietwohnungen im Schnitt 24% über denen von Genossenschaftswohnungen liegen.

Die Baukosten und damit auch die Mietzinse bei einer Erstvermietung bewegen sich bei Genossenschaften und bei anderen Anbietern allerdings in einem vergleichbaren Bereich. Deshalb liegt bei einer Erstvermietung die Miete bei Genossenschaften nur leicht unter denen herkömmlicher Vermieter - so auch auf dem Westfeld. Aufgrund des fehlenden Renditedrucks und des Verzichts auf spekulative Geschäfte entwickeln sich die Mietzinse bei Genossenschaften im Verlauf der Jahre und Jahrzehnte deutlich unter die Marktmiete.

Sind die Wohnungen rollstuhlgängig?
Ja. Einzelne Wohnungen, sogenannte Maisonettes, sind jedoch nur jeweils einstöckig rollstuhlgängig.

Bietet das Westfeld Pflegeplätze an?
Nein. Das Bürgerspital Basel bietet jedoch 17 attraktive 1-Zimmer-Wohnungen mit Serviceleistungen an, die durch gemeinsame Wohn- und Esseräume ergänzt werden. Genauere Informationen dazu folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Wie kann ich bei wohnen&mehr mitwirken?
Alle Informationen zur Mitwirkung finden Sie hier.